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26.02.2021

ARCHITEKT TREINA EIN GLÜCKSFALL FÜR GC SQUASH

Die Zusammenarbeit der Sektion Squash mit dem Architekten André Treina hat sich ein zweites Mal bewährt. Dem vielseitigen Architekt ist nach 2010, als er den Lounge-Bereich umgebaut hat, jetzt mit dem Umbau des vorderen Gebäudeteils ein weiterer grosser Wurf gelungen. Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als einfach, mussten doch aufgrund behördlicher Auflagen etliche Hürden überwunden werden. Das Ergebnis aber ist ausgezeichnet. Die GC Squasher*innen konnten ihre neue alte Heimat vor dem neuerlichen Lockdown nur kurz geniessen und freuen sich um so mehr auf die anstehende Wiedereröffnung, um die Annehmlichkeiten im renovierten Zuhause vollumfänglich geniessen zu können.

André Treina zeichnet sich mit seinem rund zwölfköpfigen Team durch Kreativität, Kenntnisreichtum, Vielseitigkeit sowie  Termin- und Budget-Treue aus. Es werden Ein- und Mehrfamilienhäuser, Schuläuser, Industrie- und Gewerbebauten, ebenso wie Büro- und Verwaltungsbauten, Reinräume und Labore realisiert, wie auch Umbauten und Sanierungen konzipiert und durchgeführt. Dabei kann sich André Treina auf umfassende technische Kenntnisse und seinen Ideenreichtum verlassen, "und sehr wichtig ist, dass ich den Bauherrn verstehe und realisiere, welche Bedürfnisse er hat", sagt André Treina. Grosse Aufmerksamkeit hat er mit einem luxuriösen Einfamilienhaus bei Weggis erlangt. Dort schuf er ein attraktives Gebäude, das eigentlich gar nicht realisierbar scheint. Keine gerade Wand ist auszumachen, "aber der Bau hat sowohl die Ansprüche der Bauherrschaft als auch die Herausforderungen des Geländes und der Umgebung voll erfüllt. Das wahre Bijou erfreut sich grösster Beachtung. André Treina: "Es gehört wohl zu den besten Privathäusern und dient deshalb weltweit als Anschauungsprojekt für zeitgemässe Architektur. Ungezählte Universitäten interessieren sich für dieses Objekt und behandeln dieses in den Architektur-Studiengängen", kann der Zürcher Architekt feststellen.
    
Eine weit kleinere "Schuhnummer" hingegen war der Umbau der GC Squash-Halle, aber ebenfalls sehr anspruchsvoll. Treina: "Die Aufgabenstellung war, den vorderen Bereich des Gebäudes umzugestalten, unter Einhaltung des klar definierten, nicht komfortabel ausgestatteten Budgets. Dabei war nicht abzusehen, was beim mehrmals umgebauten alten Bau zu erwarten war. Und tatsächlich, beim Teilabbruch konnte die gesamte Baugeschichte nachvollzogen werden, alte, nicht mehr gebrauchte elektrische Installationen wurden seinerzeit kurzerhand zubetoniert oder der damalige Bauschutt "vergraben" etc. Auch von Asbest mussten gewisse Teile befreit werden." André Treina aber hat es, in enger Zusammenarbeit mit Bauleiter Oliver Kehl geschafft, das Gebäude um ein tolles Entrée, ein Gym, zeitgemässe Duschen und Garderoben und eine grosszügige Sauna zu erweitern. Und dies unter Einhaltung des Budgets. Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als optimal, nachdem mit den Baubehörden der Stadt Zürich mancher Fight auszutragen war. Das führte zu einer rund einjährigen Verschiebung des Baubeginns. Der eigentliche Umbau aber wurde dann dank ausgezeichnetem Baumanagement in rekordverdächtig knappen fünf Monaten realisiert. "Wenn am Ende festgestellt werden kann, dass das Ergebnis von allen Seiten gut beurteilt wird, sind die Strapazen vergessen", stellt André Treina zufrieden fest. Und die Squasher*innen, die nach dem Lockdown eine zeitgemässe Heimat benützen können, werden auch nur des Lobes voll sein...

Eugen Desiderato